Mann im Schatten

Second Life war der feuchte Traum aller Fans von Virtual Reality, Science Fiction und Cyberpunk. Aber so wirklich gerockt hat das Projekt dann doch nicht. Also zurück auf Null gegangen und gesehen, was so auf der Habenseite ist.

Und da steht vor allem und immer noch konkurrenzlos das Internet als Ganzes. Warum also hinter den verschlossenen Mauern der virtuellen Second Life Welt etwas verkaufen, wenn es auch im fast überall direkt und schnell zugänglichen öffentlichen Internet geht?

Das dachten sich anscheinend auch diverse US-Zeitschriftenverleger, die angeblich darüber nachdenken, einen digitalen Zeitschriften-Laden zu eröffnen (Quelle: kress.de). Offiziell werden die Gerüchte natürlich nicht bestätigt, sinnvoll wäre es aber allemal. Immer mehr Zeitungen und Zeitschriften müssen dicht machen oder zumindest massiv ins Internet auslagern – warum also immer nur sein eigenes Süppchen kochen, anstatt sich zusammenzutun? Klappt in der Realität doch auch hervorragend.

Wer kann sich z.B. ein Kiosk vorstellen, in dem es nur Zeitungen aus einem einzigen Verlag gibt? Da würde kein Kunde mehr hingehen. Der gerüchtete Schritt zum Digitalkiosk-Joint-Venture könnte also endlich mal wieder ein sinnvoller Schritt zum Umgang mit dem Internet sein, an dem auch alle Beteiligten verdienen könnten.

Warten wir mal ab, was aus den Gerüchten so wird.

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