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Slayer: mit WORLD PAINTED BLOOD auch in großen Medien

Slayer: mit WORLD PAINTED BLOOD auch in großen Medien

Slayer sind eine dieser Bands, die zwar absolut Metal sind, mittlerweile aber auch in der Welt außerhalb der schwermetallischen Subkultur-Grenze bekannt sind. Und nicht nur bekannt, sondern tatsächlich auch gemocht. So ganz langsam, während sich die Karriere von Slayer dem Ende zuwendet, erlauben sich immer mehr eigentlich gut situierte Fans, ihre Liebe zu den Thrash-Rabauken zuzugeben.

Einer von ihnen ist der Autor Dietmar Dath, der seit knapp 15 Jahren Bücher veröffentlicht und jetzt in der FAZ einen dieser immer wieder auftauchenden Artikel über Slayer geschrieben hat. „Immer wieder auftauchend“, weil es meistens darum geht, dass Slayer ja doch nicht nur Krach sind und, wie in den 70ern die schockierenden Horrorfilme von George A. Romero, tatsächlich eine kulturelle Aussagekraft haben könnten.

Diese metal-externen Artikel über Slayer sind mal besser geschrieben, mal schlechter, haben neben dem apologetischen Inhalt meistens aber noch etwas ganz anderes gemein: ihr kritischer, wohlwollender, lustiger oder überflüssiger Inhalt ist oft so lang, dass das Lesen länger dauert, als Slayers Klassiker REIGN IN BLOOD komplett zu hören. Zehn Songs, 29 Minuten, alles gesagt. Sich dafür anschließend zu rechtfertigen, dauert anscheinend deutlich länger.

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