Mann im Schatten

Geld soll angeblich nicht glücklich machen, weil man Freunde ja nicht kaufen könne. Darüber kann man sich in der Realität streiten (angeblich), in der virtuellen Realität der Social Networks allerdings nicht.

uSocial, eine Agentur aus Sydney, bietet jetzt genau das an: Freunde gegen Geld, wie u.a. Reuters berichtet. Zahl die Gebühr und bekomme neue Freunde für Twitter und Facebook. Natürlich ziele man auf Diejenigen, die Social Networks nutzen, um selber ein Produkt jedweder Form zu bewerben.

Es ist letztlich also wie ein normaler Adressen-Verkauf in der realen Welt, klingt aber so viel schöner: ich kaufe neue Freunde. 1.000 kosten ja nur 177 Dollar! Hurra! Hundert neue Freunde, die nur darauf warten, dass ich ihnen lustige Videos auf die Wall poste.

Welch schöne neue Welt.

Andererseits ist es schon faszinierend, dass mittlerweile schon die Parasiten um die Networks herumschleichen und ihren Teil vom Kuchen abhaben wollen. Aber das ist eine andere Geschichte. Eine, die z.B. den Twitter-Machern nicht gefällt. Sie wollen uService als Spam verbieten…

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