Mann im Schatten

Das Weihnachts-Bild lockt den meisten von uns ein Seufzen aus der gestressten Brust: während draußen der Wind ungemütlichen Schnee gegen die Fenster drückt, duftet es drinnen nach den frisch gemachten Plätzchen, der Tee steht auf dem Tisch, es wird gelacht, alle sind gut gelaunt.

Die Wirklichkeit bringt die meisten von uns in Verlegenheit: der Wind drückt ungemütlich Schnee ins Gesicht, während man Richtung der muffigen Ubahn eilt. Die Fahrgäste sind krank, die Arbeit stapelt sich auf dem Schreibtisch, alle sind gestresst. Und dann auch noch Geschenke besorgen…

Als Kind fragte ich meine Mutter regelmäßig Anfang Dezember, wie lange es noch bis Weihnachten sei. „Drei Wochen.“ Kaum vorstellbar, dass es so lange Zeitintervalle überhaupt geben kann!, dachte ich. Jetzt stehen wir da: in drei Wochen ist schon wieder Weihnachten? Ne, stimmt nicht. In zehn Tagen.

Nach Tee und frischen Plätzchen duftet es auch viel zu selten.

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