Mann im Schatten

Filmposter zu CORALINE

Filmposter zu CORALINE

Mit Spannung wird er erwartet – der 3D-Stop-Motion-Film CORALINE. Dahinter steckt a) eine wie immer fantastische Buchvorlage von Neil Gaiman, der mit Büchern wie AMERICAN GODS und NEVERWHERE begeisterte und für seine SANDMAN-Comics mehrfach ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus saß b) Henry Selick auf dem Regiehocker, der schon mit NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS (1993) düstere Stop-Motion-Magie verbreitete.

Eine Kombination mit solchem Gewicht schürt natürlich die Erwartungen – und enttäuscht sie ein wenig mit dem Endresultat, denn CORALINE ist oft zu erwartet, zu normal, zu solide. War die Vorlage und Zusammenarbeit mit Tim Burton bei NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS besser? Gab das Neil Gaiman Kinderbuch nicht mehr Raum für visuelle Unfassbarkeit?

Was CORALINE bietet, ist optisch tip-top verarbeitete und so vorher noch nie gesehene Stop-Motion-Arbeit in 3D mit wirklich schönen Bildern. Was der Film nicht bietet, ist der morbide Kult, die schaurig-schöne Faszination eben jenen Werkes, an dem Stop-Motion im Allgemeinen und Henry Selick immer gemessen werden wird: NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS. Diesen Film sieht man sich immer wieder an, CORALINE bleibt wohl einer dieser Einmal-Genuss-Filme.

Kinostart:  13.08.2009

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