Mann im Schatten

Die WM 2010 in Süd Afrika

Die WM 2010 in Süd Afrika

Schaltet man heute die Nachrichten an, kommt als erstes die Meldung, dass Deutschland ja gegen Serbien verloren habe. Verloren ist noch nichts, der Nationalstolz ist trotzdem angekratzt. Muss man erst mal ansprechen. Während des Spiels, so heißt es zu Recht weiter, sei Deutschland beinahe eingefroren – überall sei Fußball geguckt worden. 13.30 – 14.15.

So weit so prima. Ist ja schön, dass mal wieder alle Welt vereint ist. Trotzdem lockt es, polemisch gegen den miteifernden Pöbel zu polemisieren, die geifernden Fans am Tresen, die selber nicht mal geradeausjoggen können, anzugreifen. Immerhin besser, als eine Stil-Kolumne zu schreiben, die vor lauter WM niemand lesen will.

Und doch: gegen die WM zu wettern ist fad. Die Welt dreht sich weiter. Klar. Die Probleme lösen sich nicht einfach auf. Auch klar. Trotzdem ist es schlicht schön zu sehen, dass viele Menschen endlich mal wieder gemeinsam feiern, anfeuern, mitfiebern. So darf einem Fußball generell und die WM im Besonderen gern am Arsch vorbeigehen – es ist gut, dass sie mal wieder stattfindet.

Eigentlich interessiert es mich ja nicht mal ein bisschen, trotzdem bin ich gespannt, ob Deutschland im 3. Gruppenspiel wieder so bescheiden ackert, wie jetzt gegen Serbien.

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