Mann im Schatten

So allmählich häufen sich die bisher noch zaghaft leisen Stimmen in München, dass das Oktoberfest einfach nicht mehr das ist, was es mal war – Kulturgut hin oder her. Diese Stimmen sind aber noch viel zu leise, um im Ausland gehört zu werden – dort strahlt das ach so deutsche Biervernichtungs-Unternehmen weiterhin ungestört.

Die Ausstrahlung ist sogar so hoch, dass die renommierte Hack-/Tech-/Geek-Seite wired.com eine Reiseanleitung online featured, die die Anreise aus dem Ausland, den Aufenthalt in München und die unfallfreie Überlebung des Festes für den kleinen Geldbeutel thematisiert. Ist eigentlich auch ganz einfach:

1. Book a direct flight to Munich Airport.
2. Open a Capital One bank account.
3. Choose your ride.
4. Book a bed.

Klingt irgendwie – logisch. Da fragt man sich, wie Amerikaner sonst so reisen… Gut, dass es dieses Reise-Wiki gibt. Am meisten wert ist aber wahrscheinlich doch der Nachtrag:

“Tip: Don’t forget to commit your address to deep memory, so that you can recite it for the Good Samaritan who pulls you out of a gutter at the end of the night.”

Ist schon ein Spaß, das Oktoberfest.

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