Mann im Schatten

Instant-Kaffee. Kennt Jeder, braucht nicht Jeder, schmeckt fast Niemandem und hält sich trotzdem offiziell schon seit 106 Jahren. Inoffiziell natürlich deutlich länger. Am 11. August 1903 erhielt ein Japaner das erste US-Patent auf Instant-Kaffee, den man in England schon seit 1771 kannte.  (Quelle: wired.com)

Dummerweise hat sich die vor 1903 gekannte Version des Instant-Kaffees nie lange gehalten und wurde schlecht. Was macht also der klischeehafte und praktisch denkende Japaner? Natürlich das bestehende Produkt nehmen, verbessern und neu auf den Markt bringen.

Dank Sartori Kato haben wir also den Instant-Kaffee in der ungefähr heutigen Version.

Schmeckt nicht sonderlich, ist aber einfach zu transportieren und beinhaltet Koffein. Also alles, was die Truppen an der Front brauchen können, weshalb das ab 1909 massenproduzierte Gut auch gleich mal an die Truppen des 1. Weltkriegs ausgegeben wurde.

Und obwohl Niemand zugeben würde, die lösliche Brühe aus den billigsten der billigen Bohnen gerne zu trinken, gibt es Instant-Kaffee bis heute in jedem Supermarkt. Ist ja auch praktisch. Und beinhaltet Koffein.

Happy Birthday.

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2 Responses to “106 Jahre: Happy Birthday Instant-Kaffee”

  1. jaffa

    Hey, das hatte ich bei wired glatt überlesen! Während eines Nebenjobs musste ich mich immer mit dieser gefriergetrockneten Instantbrühe über Wasser halten, weil die Pausen sehr kurz waren und auch niemand bereit war, eine richtige Kaffeemaschine für den Pausenraum zu spendieren. “…einfach zu transportieren und beinhaltet Koffein”. War ‘ne grausame Zeit. 😉

  2. Tobias

    Kenne ich leider auch – und hab grad mal wieder ein WE mit vielen Tassen davon hinter mir. Immerhin ist es besser, als dieser Energy-Drink-Unsinn. Aber wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, mache ich auch einen weiten Bogen um die Schlackbrühe.

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