Mann im Schatten

Die "Bigend-Trilogy" von William Gibson

Die "Bigend-Trilogy" von William Gibson

Über William Gibson zu schreiben ist mittlerweile, wie über das schlechte Wetter am Herbstanfang zu reden – es wird zunehmend redundanter, je mehr Leute es tun. Und über den kanadischen Autoren wird viel geschrieben.

Heute hat die Post seinen neuen Roman „Zero History“ gebracht. Englisch. Hardcover. So wie das Fan-Herz es haben möchte. Doch das Fan-Herz war noch nie so besorgt. Bisher waren alle Romane von William Gibson eine Bank – ein sicherer Kauf der Unterhaltung und Vision auf höchstem Trash-Niveau. Bis plötzlich… Erstmal erschaffte er mit „Pattern Recignition“ sein bestes Werk überhaupt. Mal wieder der Beginn einer Trilogie. Doch der Nachfolger „Spook Country“ (2007) wird das langweiligste und drögste Werk seiner Bibliografie.

Jetzt ist Teil Drei der Trilogie um Cayce Pollard und den sinistren Hubertus Bigend auf dem Schreibtisch. Schafft Gibson wieder den Dreh zu seinem wahren Können? Oder bleibt das Unterhaltungs-Level so bescheiden wie beim letzten Werk? Die nächsten Nächte werden es zeigen.

„Zero History“ hat schon jetzt Angst und Hoffnung geschürt, die auch keine Adepten-Rezension auf amazon.com ändern kann. Dabei fallen sie gar nicht mal alle so gewohnt großartig aus.

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